Presse

Martin Balz erhält die Staufermedaille

Staufermedaille für Martin Balz
Minister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart: Prägendes, erfolgreiches und hoch anerkanntes Engagement für die Region Main-Tauber

Kümmerer, Ideengeber, Motivator und Vorbild zugleich

Minister Wolfgang Reinhart überreicht Martin Balz die Staufermedaille
15.03.2011„Martin Balz hat viel für die Fortentwicklung und Zukunftsfähigkeit von Edelfingen, der Großen Kreisstadt Bad Mergentheim sowie für den gesamten Main-Tauber-Kreis geleistet. Sein Engagement war und ist in der Region prägend, erfolgreich und hoch anerkannt. Martin Balz war für Jung und Alt aktiv und hat unzählige Stunden seiner Freizeit für seine Mitmenschen investiert. Er hat sich nahezu vier Jahrzehnte mit Leidenschaft, Freude und Einsatzbereitschaft in der Kommunalpolitik engagiert und in verschiedenen Bereichen und Ebenen Verantwortung für das Gemeinwesen übernommen. Dies macht ihn zu einem Vorbild für unsere Gesellschaft.“ Dies sagte Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, Minister für Bundes- , Europa- und internationale Angelegenheiten, anlässlich der Überreichung der Staufermedaille an den Bad Mergentheimer Kommunalpolitiker und langjährigen Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Edelfingen, Martin Balz, am Dienstag (15. März 2011) in der Villa Reitzenstein in Stuttgart.

Minister Wolfgang Reinhart mit Martin Balz und dessen Frau
Martin Balz sei ein „Vollblut-Kommunalpolitiker“, für dessen großes Engagement schon früh der Grundstein gelegt worden sei. So sei Martin Balz bereits seit 1971 Mitglied bei der SPD und seit 1990 Vorsitzender des Ortsvereins Edelfingen. Von 1970 bis 1980 habe Balz aktiv bei der Bildungsgewerkschaft GEW mitgearbeitet , die Gründung eines Arbeitskreises Vorschulerziehung initiiert und fünf Jahre lang den Edelfinger Jugendclub geleitet. Im Bereich Bildung und Erziehung habe er als Lehrer und langjähriger Konrektor der Förderschule für Lernbehinderte in Bad Mergentheim auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen können.
Martin Balz habe sich als langjähriger Ortschaftsrat und Ortsvorsteher von Edelfingen insbesondere um die Jugend, den Sport und um die Senioren gekümmert. Weiter sei es ihm wichtig gewesen, zum guten Gelingen von Maßnahmen zur Belebung und Verschönerung Edelfingens beizutragen und das soziale Miteinander und die Gemeinschaft zu stärken. Beispielsweise habe Martin Balz jedes Jahr im Advent Seniorennachmittage organisiert und sich in hohem Maße für die Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 775jährigen und des 800jährigen Jubiläums von Edelfingen engagiert. Besonders am Herzen habe ihm auch die Renovierung der Turn- und Festhalle Edelfingen gelegen: „Durch sein vorbildliches Handeln ist es Martin Balz gelungen, zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger für dieses Gemeinschaftsprojekt zu motivieren und zu begeistern, so dass die Halle zu einem wahren Schmuckstück geworden ist“, sagte der Minister.
Als Gemeinderat in Bad Mergentheim und als Kreisrat habe Martin Balz auch über Edelfingen hinaus Akzente gesetzt. „Martin Balz hat sich seine Heimat und die Menschen dort zum Lebensinhalt gemacht. Wir ehren einen Menschen, der tief in unserer Region verankert ist. Einen Menschen, der Kümmerer, Ideengeber, Motivator und Vorbild zugleich ist. Seine großen Verdienste um das Gemeinwohl verdienen unseren höchsten Respekt und unsere Anerkennung“, betonte Minister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart und dankte Martin Balz im Namen von Ministerpräsident Stefan Mappus mit der Überreichung der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

 

Mitgliederversammlung im April 2010

Edelfingen. Die Edelfinger Sozialdemokraten hatten sich vorgenommen, sich in regelmäßigen Abständen zu treffen, um sich über kommunalpolitische wie auch über landes- und bundespolitische Themen zu informieren und ihnen, wo möglich, zum Ausdruck zu verhelfen.
Bei ihrer letzten Zusammenkunft war auch Frederick Wunderle anwesend, der sich als neu gewähltes Mitglied im Kreisvorstand der SPD und darin verantwortlich für den Alt-Kreis Mergentheim vorstellte. In seiner gleichzeitigen Funktion als Vorsitzender der Bad Mergentheimer Jusos gab er einen Überblick über deren Aktivitäten und bot seine Mitarbeit an.

 

Wolfgang Öhm leitete in die hiesige Kommunalpolitik über, indem er den Stadtteilbesuch des Oberbürgermeisters in Edelfingen ansprach. Dort hatte sich dieser eindeutig gegen den Einbau einer zentralen Schließanlage in der renovierten Turn- und Festhalle ausgesprochen. Im Zuge der Renovierung und Neugestaltung der Halle wurden seinerzeit umfassend neue Türen eingebaut, womit die bisherigen Schießzylinder der Anlage unbrauchbar wurden. Seither wird ersatzweise jedes Schloss mit einem separaten Schlüssel bedient, in Erwartung einer ins Auge gefassten zentralen Schließanlage. Diese nun lehne der OB mit der Begründung ab, hier „erzieherisch“ handeln zu wollen, um in den Vereinen einen bewussteren Umgang mit den Schlüsseln in die Wege zu leiten. Wolfgang Öhm bestätigte, dass dies nicht als Witz gemeint gewesen sei und nannte auch die Kosten von knapp 3 000 EUR für die Anlage. Verärgert über diese unverständliche Haltung fragen sich die Edelfinger Sozialdemokraten, die sich selbst auch vielfältig an den Eigenleistungen beim Umbau der Halle beteiligt hatten, weshalb es einem Stadtoberhaupt nicht möglich ist, sich für eine dringend benötigte Schließanlage auszusprechen, wo Bürgerinnen und Bürger in Eigenleistung mit mehr als 200 000 EUR zur Renovierung der Halle beigetragen hätten.
Dass Entscheidungen der Landesregierung immer auch ganz unmittelbar ihre Auswirkungen in den Gemeinden haben, wurde am Beispiel der Kürzung von Mitteln für Lehrbeauftragte an Schulen deutlich. Lehrbeauftragte an Schulen sind Mitmenschen, die freiwillig und für 7 EUR pro Stunde außerunterrichtliche Aktivitäten an Schulen anbieten: Chor, Sport, Musik, Kunst, Förderung, als Beispiele. Viele Schulen, auch in Bad Mergentheim, können sich ihren Betrieb ohne Lehrbeauftragte kaum noch vorstellen und sind existentiell betroffen, wenn die Landesregierung die bisherigen Mittel von drei auf zwei Millionen zusammenstreicht. Dies sei umso unverständlicher, so die Edelfinger SPD, wenn die Bildungspolitik im Land gleichzeitig für 2,5 Millionen eine Info-Kampagne als „Qualitätsoffensive“ mit Hochglanzbroschüren plane. Dieses Geld sei bei weitem besser für Lehrbeauftragte und Krankheitsstellvertreter in den Schulen angelegt und fördere damit weitaus besser die qualitative Arbeit in den Schulen, als Tonnen hochglänzenden Papiers. SPD

 

Hauptversammlung des Ortsvereins im März 2010

Im Mittelpunkt der vergangenen Hauptversammlung der Edelfinger Sozialdemokraten standen der Rückblick auf das vergangene Jahr sowie die Neuwahlen zum Vorstand im Ortsverein. Ortsvereinsvorsitzender Martin Balz beleuchtete die Aktivitäten für die Kommunal- und Bundestagswahl im Jahr 2009. Aus deren Ergebnissen sei abzuleiten, dass es notwendig sei, vermehrt politische Präsenz zu zeigen und sich mit kommunal- wie auch landes- und bundespolitischen Themen konstruktiv auseinanderzusetzen. In einer sehr offen und engagiert geführten Diskussion wurde nach Wegen gesucht, diese verschiedenen politischen Felder zu bearbeiten. Es bestand Einigkeit darin, dass im Mittelpunkt die Kommunalpolitik zu stehen habe, mit ihr seien die Menschen am meisten vertraut.
In diesem Zusammenhang wurde laut Kritik daran geübt, dass dem beliebten Kurorchester ein Aus bevorstehe. Diese Einrichtung der Kurverwaltung sei nicht nur für Kurgäste eine Attraktion. Die vielfältigen Auftritte der Musiker besäßen auch in der Bevölkerung einen hohen Stellenwert und seien eine nicht wegzudenkende Bereicherung des kulturellen Lebens unserer Stadt. Wenn Einsparungen im Haushalt der Kurverwaltung nötig seien, dann gewiss nicht an einem Aushängeschild des Kurbades. Im Bereich der Bundespolitik sprachen sich die Edelfinger Sozialdemokraten geschlossen für ein solidarisches Gesundheitssystem aus, in dem die Kosten für Gesundheit gerecht auf alle Schultern verteilt werden und sagten ein entschiedenes NEIN zur schwarz-gelben Kopfpauschale.
Die anstehenden Neuwahlen erbrachten als einstimmiges Ergebnis:
Vorsitzender bleibt Martin Balz. In ihren bisherigen Ämtern bestätigt wurden Martin Wunsch als stellvertretender Vorsitzender, Eberhard Höher als Schriftführer und Volker Herm aus Dainbach als Kassier.
Als Beisitzer wurden gewählt: Gerhard Eckert, Günter Fritsch und Wolfgang Öhm. Als Kassenprüfer zogen Horst Mies und Steffen Hertwig, Bad Mergentheim, in den Vorstand ein.
SPD

 

Mitgliederversammlung im Juni 2010

Edelfingen. „Darauf dürfen die Edelfinger mit Recht stolz sein“, freute sich Ortsvereinsvorsitzender und Ortsvorsteher a.D. Martin Balz. Bei der letzten Zusammenkunft der Edelfinger Sozialdemokraten war die Sprache auf die Kostenfeststellung zum Projektabschluss des Umbaus und der Renovierung der Edelfinger Turn- und Festhalle gekommen. Nach einer kürzlich erfolgten Veröffentlichung aus dem Ortschaftsrat wurden die Kosten um 7.075,38 EUR überschritten, bei einer Gesamtbausumme von ca. 700.000 EUR. „Dieses großartige Ergebnis einer Kostenüberschreitung von nur ca. 1 % macht die enormen Eigenleistungen sichtbar, die von den Edelfingern für dieses Projekt erbracht wurden“, blickte der ehemalige Ortsvorsteher zurück. Man könne diese geringe Summe direkt mit dem Mehrwert von ca. 200.000 EUR in Verbindung bringen, den die Halle außer den städtischen Mitteln durch die freiwilligen Helferinnen und Helfer erfahren habe. So wollten sich auch die Edelfinger Sozialdemokraten bei all denen bedanken, die zu diesem Ergebnis beigetragen hätten.
Einen breiten Raum nahm an diesem Abend die Diskussion des Sparpakets der Bundesregierung ein. Entgegen der regierungsamtlichen Verlautbarungen sind die Edelfinger Sozialdemokraten der Meinung, dass es sich dabei nicht um sozial ausgewogene Kürzungen handelt. Die Regierung müsse sich fragen lassen, weshalb man den Rotstift bei den Familien, den Kindern und bei den Arbeitslosen ansetze, die Bezieher von großen Einkommen jedoch ungeschoren davon kämen. Das Paket der Bundesregierung enthalte keinen einzigen Vorschlag für eine stärkere Besteuerung von Spitzenverdienern, von großen Erbschaften sowie von Millionen-Vermögen. Es sei eine große Verärgerung in der Bevölkerung zu spüren, stellten die SPD-Mitglieder fest, eine Mehrheit lehne das Regierungs-Vorhaben ab. Nach Meinung der Edelfinger Sozialdemokraten dürfe deshalb nicht ausschließlich, so wie vorgesehen, der Gedanke des Sparens im Vordergrund stehen. Die Steigerung der Einnahmen sei in Berlin weitgehend außer Acht gelassen worden. Dort ließen sich, bei konsequentem politischem Mut und Willen, leicht Milliarden auftun. Zu denken sei hierbei an eine Finanztransaktionssteuer, mit der vor allem spekulative Börsengeschäfte besteuert würden. Oder die Rücknahme der Steuersenkung für Hoteliers, eine gerechtere Besteuerung großer Vermögen, ein höherer Spitzensteuersatz. Um dem Nachdruck zu verhelfen rufen die Edelfinger SPD-Mitglieder dazu auf, bei allen sich bietenden Gelegenheiten auf die soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit bei der Umsetzung der Sparbeschlüsse hinzuweisen. SPDE

 

 

Mitgliederversammlung am 10. November 2010

Artikel in der FN vom 23.11.2011

Mitgliederversammlung: Edelfinger Sozialdemokraten trafen sich / Stuttgart 21 als Thema
Proteste kein Zeichen von Politikverdrossenheit
Edelfingen. Ein Thema in der letzten Mitgliederversammlung der Edelfinger Sozialdemokraten waren die Bürgerproteste der letzten Wochen und Monate. Stuttgart und Gorleben: Menschen der unterschiedlichsten sozialen Schichten nehmen mit Macht ihr Recht auf Demonstration in Anspruch, um ihrem Willen oder ihrem Unwillen Ausdruck zu verleihen. Die Diskussion darüber im Edelfinger Ortsverein bewegte sich, am Beispiel des Stuttgarter Hauptbahnhofs, weniger um Einzelheiten des Für und Wider dieses Vorhabens. Weit mehr ging es hierbei um die Frage nach der Verbindlichkeit demokratischer Entscheidungsprozesse und deren Umsetzung. So müsse heute akzeptiert werden, dass auch nach getroffenen Ent¬scheidungen Diskussionsprozesse angestoßen und bis zu Protesten ausgeweitet werden. Dies sei neu im politischen Leben, stellten die Edelfinger Sozialdemokraten fest, darüber müsse mit Nachdruck geredet und darüber nachgedacht werden. Sie waren sich einig, dass es nicht einfach allgemeine sog. Politikverdrossenheit sei, wenn sich Zehntausende zum Protest versammelten. Vielmehr komme hier zu großen Teilen das Grundgefühl zum Ausdruck: die da oben, wir da unten; oben die Informationen und Entscheidungen, unten das Abnicken oder das gleichgültige Hinnehmen jener Entscheidungen – man könne ja eh nichts machen. Wenn sich dieses Grundgefühl aber Ausdruck verschaffe, dann müsse dem nachgegangen werden, die Empörung müsse angenommen werden, unabhängig davon, wie im „politischen Betrieb“ darüber schon befunden worden sei, meinen die SPD-Mitglieder. Die Art, über Fernsehen und Internet die Fakten und die Diskussion zu Stuttgart 21 in einem sog. Schlichtungsverfahren zu öffnen und allgemein zugänglich zu machen, sei ein später aber immerhin geglückter Versuch, Empörung und Wut anzunehmen. In einem Blick in die Zukunft fordern die Edelfinger Sozialdemokraten die politischen Parteien auf, nach Wegen zu suchen, die aus dem zu Tage getretenen Dilemma unserer parlamen¬tarischen, repräsentativen Demokratie heraus führen.
Ein anderes Thema in der Mitgliederversammlung sprach Steffen Hertwig an. „Der Angriff der schwarz-gelben Bundesregierung auf die finanziellen Grundlagen der Gemeinden, Städte und Landkreise geht weiter“. Er führte aus, dass der Bundesfinanzminister nach wie vor auf der Einführung eines kommunalen Hebesatzes bei der Einkommens¬steuer beharre. Dies stelle ein Einfallstor für die Aushebelung und Abschaffung der Gewerbesteuer dar, wie es von der FDP gefordert werde. Die Folge sei, dass sich die Einnahmesituation der finanz- und struktur¬schwachen Kommunen weiter verschlechtere. Außerdem sei dies mit einem enormen Bürokratieaufbau verbunden und es drohe eine massive Verschiebung der Finanzkraft zwischen den Gemeinden. Auch Bad Mergentheim werde von den drohenden Auswirkungen nicht verschont. Frederick Wunderle, der als stellvertretender Kreisvorsitzender an der Versammlung teilnahm, ergänzte, dass durch den Wegfall der Gewerbesteuer das bestehende enge Band zwischen Wirtschaft und Kommune fast völlig gekappt würde. So sei es verantwortungslos, wenn die Landesregierung das Berliner Modell unterstütze, sie stelle sich damit gegen die Interessen des eigenen Landes. Die SPD hingegen unterstütze die Forderung der Kommunalen Spitzenverbände nach Umsetzung des sog. Kommunalmodells, das u.a. die Einbeziehung der Freiberufler und der Selbständigen in die Gewerbesteuer vorsehe. Denn nicht nur der gewerbesteuerpflichtige Handwerker profitiere von der kommunalen Infrastruktur, sondern auch Ärzte, Rechtsanwälte und andere Selbständige bedienten sich ihrer. SPD

 
 

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